7of 9 ist der neuste Charakter
in Star Trek Voyager, und ohne Zweifel auch einer der faszinierensten
der ganzen Serie.
Das dürfte nicht zuletzt
daran liegen, daß Jeri Lynn Ryan das neue Besatzungsmitglied
der Voyager verkörpert.
Geboren wurde sie als Jeri
Lynn Zimmermann am 22. Februar 1968 in München, als Kind einer
typischen amerikanischen Armee-Familie. Ihr Vater war Offizier.
Ihre Kindheit verbrachte sie deshalb schon bald nicht mehr in
Deutschland, sondern zog von einem US-Stützpunkt zum nächsten,
so z. B. Kansas, Maryland, Texas, Hawaii und Georgia.
Sie sagte dazu: “Sie werden
merken, daß viele Schauspieler, Kinder von Armeeangehörigen
sind, weil du jedesmal das neue Kind in der Schule bist und
dich jedesmal in eine neue Gemeinschaft einfügen mußte. Wenn
du als Kind umziehst ist es für dich nicht leicht, aber als
Erwachsene verstehe ich jetzt, daß es mich anpassungsfähiger
gemacht hat.”
Ihre Schauspielkarriere
startete sie in der vierten Schauspielschule im Gemeinschaftstheater.
Im Market Theater spielte sie in so manchen Stücken mit, so
z. B. : “Cinderella”, Gracie at the Bat”, “Snow White and the
seven Dwarfs” und als Lucy in “You’re a Good Man, Charlie Brown.”
Dies ging so bis Mitte der 80’Jahre..
Jeri besuchte die Northwestern
University mit einem Stipendium.
Schon früh nahm sie an Talent-
und Schönheitswettbewerbe teil und Siege waren nicht selten.
So gewann Sie 1989 den Miss Northwestern Alpha Delta Phi Titel.
Später gewann sie den Miss Illinois Titel und belegte 1990 den
3. Platz bei den Miss Amerika Wahlen.
Ihre ersten Erfahrungen
in Sachen Filmen und damit Start ihrer professionellen Schauspielkarriere
begann in der Komödie “Ein Ticket für Zwei”. Ihre Nebenrolle
wurde allerdings vollständig rausgeschnitten.
Weitere Erfahrungen sammelte
sie in Serien und Filmen wie:
“Diagnose Mord” (Ein Buch bringt Mord),
“Wer ist hier der Boss?”
“Time Trax”,
“Der Sentinel – Im Auge des Jägers” und
“Melrose Place”
Diese Gastauftritte verdankt
sie dem Film “In The Line of Duty: Ambush at Waco”, wo sie erstmals
einem größeren Publikum auffiel. Eine große Chance bekam Jeri
mit der Serie “Dark Skies”, in der es um eine außerirdische
Invasion geht, die im Geheimen weltgeschichtliche Ereignisse
manipuliert. Jeri spielte hier einen weiblichen James Bond.
Als MJ-12-Agentin Juliet Stuart sollte sie der Serie zu besseren
Einschaltquoten verhelfen. Da sie erst mitten in der Staffel
geholt worden war, und NBC nicht mehr hinter der Produktion
stand, blieb es die einzige Staffel. Das der Weg nach oben auch
schmerzvoll sein kann merkte sie, als sie in ihrer Kabine bei
einem Kick für eine Szene in “Dark Skies” übte und sich dabei
einen Zeh brach.
Ihre Rollen, meist in LA,
waren eine starke Belastung für ihre Ehe mit einem Finanzmakler.
Sie ständig in Kalifornien, er blieb bei seiner Firma in Chicago.
Das hinterließ Spuren.
Ende 1998 reichte Jeri die
Scheidung ein. Das fiel ihr sicher nicht leicht, da die Familie,
sie haben einen gemeinsamen Sohn, für sie immer von großer Bedeutung
war.