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Alice Krige wuchs in Südafrika
auf und besuchte die Rhodes University, wo sie eine Ausbildung
zur Klinikpsychologin machen wollte. Nebenbei schaute sie bei
einer Schauspielklasse der Uni rein, und das gefiel ihr. Aus dem
Hobby wurde der spätere Beruf.
Sie ging auf die renommierte “Central School of Speech and Drama”
in London und hatte 1979 ihr professionelles Schauspieldebüt im
britischen Fernsehen. Ihre grazile Erscheinung kam an. Schon
1981 war sie, wenngleich in einer Nebenrolle, in einem bedeutenden
Film zu sehen, dem vierfachen Oscargewinner “Die Stunde des Siegers”
(1981).
Doch bis zu ihrem ersten markanten Kino-Auftritt sollten weitere
sechs Jahre ins Land ziehen. In der Charles- Bukowski-Verfilmung
“Barfly” (1987) spielt sie neben dem hemmungslos, aber sehr amüsant
die Sau rauslassenden Mickey Rourke die gebildete und vornehme
Herausgeberin einer Literaturzeitschrift, die den versoffenen
Schriftsteller aus dem Sumpf ziehen will.
Schließlich muß sie erkennen, daß sie in seiner Welt nichts verloren
hat, und nachdem sie sich mit Faye Dunaway (als Schlampe) eine
Schlägerei geliefert hat, gibt sie schließlich auf. Alice Krige
ist eine ideale Besetzung für diese Rolle.
Danach war sie wieder mehr im Fernsehen zu Gast, unter anderem
in der Bibelverfilmung “Josef” (1995). Erst 1996 hatte sie erneut
eine gute Kinorolle, und wieder hinterließ sie bleibenden Eindruck.
In Star Trek: “DER ERSTE KONTAKT” (1996, Regie Jonathan
Frakes) spielte sie, von der Maske schön-scheußlich verunziert,
die Borgqueen.
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