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Endlich war es mal wieder so weit: FedCon in Bonn! Wir waren
wie immer, schon am Donnerstag angereist. Es ist einfach schön,
wenn man am Freitag einigermaßen ausgeruht ist, beim ersten
Schlangestehen. So fing es traditionell auch wieder am Freitag
den 10 Mai 2002 an. Wir wollten natürlich wieder eine gute
Nummer für die nächste Con und stellten uns erst mal
dort an.
Dann ging der FedCon Stress gleich weiter. Pressekonferenz!
Sie war sehr aufschlussreich, von den diesjährigen Gäste
waren diesmal immerhin Walter Koenig, Robert Beltran, Robert Duncan
McNeill, Garrett Wang, Barbara Luna, Carolyn Seymour, Judson Scott,
Erin Gray, Dirk Benedict, Richard Hatch, Herb Jefferson, Allen
Eastman, Richard Arnold und Manu Interiami anwesend. Über
letzteren haben wir uns besonders gefreut, da es ja hieß
er habe abgesagt. Die Gäste machten einen freundlichen und
vor allem gut gelaunten Eindruck und antworteten mehr oder minder
ernst auf alle Fragen. Hierbei fiel mir besonders Robert Duncan
McNeill auf. Er schien so richtig in seinem Element zu sein, während
ich den Eindruck hatte, dass Dirk Benedict des öfteren einschlief.
Manu war wie immer, eher mit coolen Sprüchen dabei. Garett
Wang und Robert Beltran fanden scheinbar immer etwas um die Köpfe
zusammen zu stecken. (Sollten nicht nur Frauen Lästermäuler
sein?)
Nach der Presse hieß es mal wieder kurz Schlange stehen,
wir brauchten ja noch unsere Eintrittskarte.
Dann konnte es richtig los gehen. Als erstes mal das Gelände
sondieren und alte Bekannte wieder treffen. Schön, dass auch
wieder der Abidi Fotoservice da war. Es ist schon schön sich
mit Schauspielern fotografieren zu lassen und den Ausdruck von
diesen signieren zu lassen. Max Grodenchick und Aron Eisenberg
machten da auch sehr gut mit. Auch ist es nicht schlecht mit einem
"Gott" aus Stargate zusammen verewigt zu werden. Die
Bildqualität war jedenfalls wie immer super. Besonders gefiel
mir hier das Bild, dass Ilona zeigt, wie sie Aron Eisenberg assimiliert.
Er hat schön mitgemacht.
Die Opening Ceremony
war wieder gut organisiert und wir hatten dieses Jahr sogar gute
Plätze. Hier hatte die FedCon nun mal so richtig aus dem
Vollen geschöpft, denn noch nie sah ich so viele Gäste
auf einmal auf der Bühne. Hier sah ich einen völlig
ausgetauschten Dirk Benedict! Hatte er sich in der Presse ausgeschlafen?
Auch Dominic Keating drehte hier so richtig auf. Manu war auch
hier wieder für Scherze zu haben.
Nach der Opening Ceremony wurden wir dann doch etwas nervös,
Ilona hatte ihr Kostüm mit der Post ins Hotel schicken lassen.
Das Problem war nur, dass es noch nicht da war.
Der Samstag lief dann mit ersten Unruhen an, weil das Paket immer
noch nicht da war. Dann gingen wir in den ersten Stock, hier hat
ein toller Kostümbildner einen Raum mit Ausstellung. Was
er da hatte war ein reiner Traum. Hier durfte Ilona ein Kleid
anziehen, das ein Gedicht aus "Vom Winde verweht" sein
könnte. Ilona sah auch prompt wie eine Mischung aus Scarlett
O'Harra und Sissi aus. Hier nochmals vielen Dank an Andreas Ossowskie
von arts & visions!
Nach diesem Vergnügen (wir haben natürlich tüchtig
fotografiert) ging es zur Autogrammstunde.
Hier hatte ich etwas zum lachen. J Als wir bei Robert Duncan McNeill
ankamen sah er voller Interesse auf das Kleid von Ilona, dann
meinte er es aus einer Voyager Folge zu erkennen. "Seven
of nine" hätte es da getragen. Ach war das schön,
ich hatte Ilona noch nie mit so einem Gesicht gesehen und so erklärte
ich Robert, dass es eine eigene Kreation von Ilona ist.
Es dauerte trotzdem eine Weile, bis Ilona sich wieder beruhigte.
Nach der Autogrammstunde war endlich das Paket da. Wie wir erfuhren
war es schon seit dem Vortag da, nur hatte das Hotel das Paket
verräumt (Wie kann man ein Packet von 21 kg verräumen?).
Nun ging es los: Das erste mal, seit sie das Kostüm gebaut
hat, durfte sie es alleine anziehen. Es ist für mich auch
diesmal faszinierend zuzusehen, wie Ilona langsam als Mensch verschwindet
und als Borg auftaucht. Sie hat sich dann auch wieder selbst übertroffen.
Nach kurzer Zeit stand "Seven of nine" und nicht mehr
Ilona vor mir. Es ist erstaunlich wie gut sie die Maske hin bekommen
hat, wo sie es doch diesmal zum ersten mal alleine machte. Die
Hautverschiebungen saßen perfekt. Robert Duncan McNeill
war auch sehr angetan von dem Kostüm. Schade, dass er keinen
vorher -nachher vergleich hatte. Aron Eisenberg zitterte vor Angst
J und auch andere Gäste hielten teilweise respektvoll Abstand.
Nach 2 Stunden wurde es aber dann unterm Kostüm doch zu heiß.
Obwohl es erstaunlich ist, wie gut sich Ilona in diesem Kostüm
bewegen kann. Dies hielten wir auch in teilweise recht lustigen
Bilder fest. Das Ausziehen und Abschminken ging dann auch wieder
bedeutend schneller als das Anziehen und Schminken.
Den Sonntag ließen wir dann auch wieder ruhig auslaufen.
Nur eines konnte ich mir nicht verkneifen, wegen einem Autogramm
musste ich mich noch mal anstellen. Ich bin doch ein kleiner Fan
von Dirk Bennedict. Ilona stand dann mit Isabella und mir zusammen
an und als wir dann an der Reihe waren, war es wieder die Kleiderkreation
von Ilona die auffiel. Dirk meinte, dass ihm die Blinkys von Ilonas
Kleid gefallen und er war daran interessiert, wo sie die Batterien
hat. Das hat sie dann natürlich nicht verraten ;-)
Jetzt gab es noch die Closing Ceremony. Hier war Avery Brooks
nicht mehr dabei, aber die anderen, waren hierfür um so besser
drauf. Eindrucksvoll auch wie Herb Jefferson mit toternster Miene
ein Kindergedicht (Hoppe hoppe Reiter) zitierte.
Nach der Closing Ceremony trafen wir uns noch mal mit Freunden
und lebten den Conblues.
Am Montag hieß es dann nur noch packen! Der Montag nach
der Con ist immer etwas deprimierend. Viele Bekannte sind weg
und man muss sich von Freunden trennen.
Als dann "Seven" in meinem Auto lag wusste ich, jetzt
heißt es dann auch bald wieder Abschied von Ilona und Isabella
zu nehmen, aber es gibt ein Trost dabei:
"Die nächste Con kommt bestimmt!"
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